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Sonntag, 24. Juni 2018

Three Words are Eternal

Copyright: Written Dreams Verlag
Autor: Wendy A. Mathers
Titel: Three Words are Eternal
Seitenanzahl: 334 Seiten
Verlag: Written Dreams Verlag
AISN: B07DXNL69R
Preis:
E-Book: 3,99€
Print: folgt
Link zu Amazon: Tara
Klappentext:

Tara liebt Punkrock, Festivals und sternenklare Nächte. Fast ginge es ihr wie jeder normalen, jungen Frau. Doch hinter der scheinbar harmlosen Fassade wahrt Tara düstere Geheimnisse, denn sie ist nicht nur unsterblich, sondern muss einmal im Monat töten, um ihren Blutdurst zu stillen.

Als der tätowierte, gutaussehende Dash in Taras Leben tritt, fühlt sie sich umgehend zu ihm hingezogen. Doch während ihr Begierde bestens bekannt ist, flammt in Dashs Nähe noch etwas Neues und völlig Unerwartetes in ihr auf: Liebe. Und das, obwohl sie schon seit 140 Jahren mit Colin zusammen ist.

Eines Nachts wird Tara zu leichtsinnig und muss sich schließlich zwischen Liebe und Sicherheit entscheiden. Sie ahnt nicht, dass sie bereits seit Längerem einen Verfolger hat, der bereit ist, über Leichen zu gehen. Sein Ziel ist klar: Tara.



Bereitstellung des Buches: Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag. Nichtsdestotrotz beinhaltet die Rezension meine ehrliche Meinung und wird in keinster Weise vom Verlag/Autor abhängig gemacht.

Meine Meinung:

Tara, eine gewöhnliche junge Frau, die sich auf einen Wochenendtrip zu einem Festival bereit macht, liebt alles, was mit der Musik zu tun hat, denn diese durchbricht ihr Sein und lässt sie wieder klar sehen. Denn so gewöhnlich sie auch aussehen mag - wobei ich sie anhand der Beschreibung als recht hübsch betrachte - so ist sie das ganz sicher nicht.
Sie ist ein Vampir, unsterblich, scheinbar nicht zu töten und darauf angewiesen, Menschenblut zu trinken.
Zudem ist sie noch eines: recht zynisch und sarkastisch, zumindest hatte ich das Gefühl und musste oft genug darüber schmunzeln.

Da Tara eine Fahrgemeinschaft anbietet, um zum Festival zu kommen, lernt sie auf diesem Weg Dash kennen, tätowiert und süß anzusehen, der mehr in ihr weckt, als bloße Begierde und das ist es, was sie so durcheinander bringt, denn mit Begierde kennt sie sich aus, schließlich lebt sie bereits lange genug. Und mit Liebe dürfte sie sich doch auch auskennen, immerhin ist sie mit ihrem Gefährten Colin seit 140 Jahren zusammen.
Dennoch lässt sie sich auf Dash ein, denn obwohl sie weiß, dass es nicht gut enden könnte, kann sie ihre Finger nicht von dem Sunnyboy lassen.

Die Vampir-Idee mal in dieser Umsetzung zu sehen, war recht interessant. Sie verbrennt nicht, wenn die Sonne sie streift, stattdessen ist sie einfach nur müde. (Und sie glitzert auch nicht.)
Nur Menschenblut kann sie am Leben erhalten, alles andere an "Ersatz"-Blut funktioniert einfach nicht.
Besondere Fähigkeiten? Mh... wenn die Unsterblichkeit dazu zählt?
Und was Tara für mich besonders sympathisch gemacht hat: Ihr geklärter Blick und die Tatsache, dass sie die Unsterblichkeit an sich recht eintönig findet. Woho, mal ein Charakter, der die nicht super genial ansieht.

Tara mochte ich durchaus, allein schon von wegen ihrer sarkastischen Kommentare, ihrer Art auf das Leben zu sehen und weil sie ein Talent dazu hat, jeden passenden Moment zu verpassen.
Auf der anderen Seite hatte sie beim Lesen immer dieses "müde" zwischen den Zeilen, lebensmüde, als wolle sie endlich beenden und dann doch wieder nicht, weil es doch gut lief. Fand ich eine interessante Mischung.
Zudem ist sie durchaus taff, wenn auch nicht immer.
Schwierig war für mich bei Tara nur, dass ich keinen kompletten Draht zu ihr finden konnte. Sie blieb auf Distanz zu mir, als hätte sie keine Lust sich mit mir anzufreunden. Vielleicht rede ich ihr zu viel...

Dash und Colin hatten dagegen nicht viel gemeinsam, sondern stellten für mich ein bisschen einen Gegensatz dar. Aber zwei sehr interessante Charaktere, die mich von ihren Qualitäten durchaus überzeugen konnten.

Richtig spannend wurde es für mich erst ab circa der Mitte, vorher hatte ich das Gefühl, es plätschert vor sich hin, so wie Taras Leben und dann "Bäm.." da ist es, los husch, versuch's doch!
Ab da hatte mich das Buch vollkommen und ich habe es geliebt.


Fazit:
4 Musiknoten für einen Fantasy angehauchtem Buch mit viel Musik, noch mehr aber tiefgründigen Gedanken und der Frage, ob man tatsächlich Unsterblich sein will.

Spannungsbogen:
Charaktertiefe:
Schreibstil:





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