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Freitag, 22. Juni 2018

Blogtour: Vom Meer geküsst


Heute macht die Blogtour zu "Vom Meer geküsst" auf Buchmelodie Halt. Gestern durftet ihr auf Corinna's Wolrd of Books mehr über das Thema Umwelt erfahren. Bei uns dreht sich heute alles um das Thema "Erwachsenwerden".

Was es heißt Erwachsen zu werden, müssen Isobel, Livian und Sarah feststellen. Und auch wenn man sich als Kind immer wünscht, man könnte so wie Peter Pan immer ein Kind bleiben, so ist es einem nicht vergönnt. So auch den Dreien nicht.
Erwachsenwerden ist immer wieder ein großes Thema. Es beschäftigt uns schon im Disneyfilm „Peter Pan“, der Junge der nie erwachsen werden will, gemeinsam mit seinen verlorenen Kindern, die im Nimmerland leben, immer wieder Gefechte gegen Captain Hook führen und allergisch gegen das Thema Erwachsenwerden reagieren. Doch so wie es in der tollen Disneygeschichte ist, ist es bei uns im realen Leben leider nicht. So sehr wir es uns auch oft wünschen ewig ein Kind zu bleiben, schon rein, weil als Kind alles so viel leichter war, so bleibt es uns leider nicht erspart, Erwachsen zu werden, für uns selbst zu sorgen und mit den Konsequenzen, die das mit sich bringt, zu leben. Die Angst vor dem Erwachsenwerden ist immer wieder präsent und spiegelt sich auch sehr oft in den ganzen Büchern und Filmen wider, in denen Erwachsene als Langweiler, Spielverderber und viele andere Dinge gesehen werden und gar nicht dem entsprechen, wie Kind später einmal sein möchte.


Ich möchte euch gerne 10 Ängste über das Erwachsenwerden vorstellen:

Bürokratie:
Angst vor Steuern, Krankenkassen und Versicherungen, das ist ein sehr wichtiges Thema. Natürlich, am Anfang als Kind, mussten wir uns nie wirklich Gedanken darüber machen, aber mit der Volljährigkeit, sollten wir uns mit alldem auseinander setzen und haben doch keine Ahnung vonn alldem.

Zeitverschwendung:
Die Angst davor zu wenig zu sehen, zu wenig Zeit mit dem zu verbringen, was uns wirklich lieb ist und weniger die Arbeit, die wir verrichten müssen, sorgt dafür, dass wir Angst vor Zeitverschwendung haben. Wir wollen noch so viel erfahren, erleben, dass wir uns damit so leicht überfordern.

Finanzierung:
In unserer Kindheit und Jugendzeit ist uns das Geld nur so in die Arme geflogen, dabei haben wir nie einen Gedanken darüber verschwendet, wie man an das Geld überhaupt heran kommt, wie viel harte Arbeit darin steckt. Nun müssen wir uns doch damit auseinandersetzen.


Torschlusspanik:
Die kommt vermutlich ganz besonders, wenn man langsam auf die 30 zu geht. Man bekommt immer mehr das Gefühl man hat noch nicht alles erreicht, man will noch so viel schaffen und man wird jedoch langsam zu alt dafür. Ganz arg gefährdet sind hier Frauen, deren Babywunsch mit 28 noch nicht erfüllt wurde.

Verantwortung:
Eigene Wohnung, eigenes Auto, eigene Verantwortung. Früher wurde einem alles abgenommen, wenn man Fragen hatte, musste man nur zu Mama und Papa, auch für Probleme waren immer die Eltern da, doch nun ist es nicht mehr so. Nun müssen wir für unsere Taten und Entscheidungen selbst Verantwortung tragen.

Isolation:
Mit dem Erwachsenwerden kommt man auch nicht ganz umhin, dass man Freunde loslassen muss. Oft gehen sie andere Wege als wir, aber es finden sich auch wieder neue Freunde und hier ist wahrscheinlich einfach die Angst groß, dass wenn Freunde aus dem Freundeskreis verschwinden, dass keine neuen dazu kommen und man irgendwann alleine dasteht.


Perspektivlosigkeit:
Wenn man sich schon nicht vorher entscheiden konnte, welchen Beruf man erlernen möchte, dann muss man sich spätestens nach dem Abitur damit auseinandersetzen. Wenn man eine Lehre macht ist es nicht schwer, dann bleibt man meist in dem Betrieb, wenn es einem dort gefallen hat. Doch wenn man sich für ein Studium entscheidet, wird es wieder sehr schwer. Bekommt man einen festen Job, bekommt man eine Firma, die einen nimmt, obwohl man keinerlei Berufserfahrung hat?

Entscheidungen:
Wie schon oben einmal erwähnt muss man Entscheidungen nun für sich alleine treffen, Mama und Papa können einem hier nicht mehr helfen. Für diese Entscheidungen muss man auch selbst einstehen und gerade stehen, wenn sie einmal nicht richtig waren.

Perfektionismus:
Wer kennt das nicht? Wenn man etwas anpackt, will man es richtig machen. Es muss perfekt sein und muss Hand und Fuß haben. Es soll nicht nur ein bisschen richtig sein sondern wirklich richtig. Der Perfektionismus verfolgt uns unser ganzes Leben lang, denn wir werden immer wieder in Situationen kommen, in denen wir perfekt sein wollen.


Verlust:
Schon als Kinder werden wir sicher öfters mit dem Verlust eines geliebten Menschens konfrontiert, seien es Oma oder Opa. Doch da sind Mama und Papa da, die einen trösten, einen in den Arm nehmen und ein Gefühl von Wärme geben, doch irgendwann wird das nicht mehr der Fall sein, denn irgendwann können es Mama und Papa sein, die wir verlieren.

Es wird immer etwas sein, das uns in Angst versetzt. Während wir als Kind einfach noch immer Hilfe von unseren Eltern bekommen haben, müssen wir diese Ängste nun alleine durchstehen. Doch man darf nie vergessen, dass egal welche Entscheidung man trifft, egal ob sie die Richtige war oder nicht. Für uns war sie in diesem Moment die Richtige und wird unser Leben verändern. Egal ob zum Guten oder zum Schlechten. Aber auch wenn wir einmal schlechte Zeiten haben, überwiegen diese nicht, es werden auch wieder gute Zeiten kommen und an diesen Muss man festhalten.
Und auch wenn man Erwachsenwerden muss, ein wenig Kind kann man immer in sich behalten.

Morgen geht es bei Nadja auf Bookwormdreamers weiter, wo ihr mehr über das Thema "Moderne Märchen" erfahren könnt.

Blogtourfahrplan

Tag 1: Vom Meer geküsst bei
Caro auf https://buecherwanderin.de/
Tag 2: Vorurteile bei
Stefanie auf https://tausend-leben.blogspot.de
Tag 3: Umwelt bei
Corinna auf https://corinnasworldofbooks92.de/
Tag 4: Erwachsenwerden bei
Stefanie auf https://melodiebuch.blogspot.de
Tag 5: Moderne Märchen bei
Nadja auf https://bookwormdreamers.blogspot.com/
Tag 6: Meermenschen bei
Alexandra auf http://richteronweb.de/
Tag 7: Wenn Leute sich ändern bei
Stefanie auf https://buecherfunke.blogspot.de
Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder für einen der folgenden Gewinne in den Lostopf hüpfen:
  1. Preis - Kulturbeutel mit süßem Meerjungfrauenmotiv
  2. Preis - Kette mit Anhänger
  3. Preis - Beautypaket
  4. Preis - 3 x 1 E-Book im Wunschformat
  5. Preis - 2 x 1 Printexemplar mit Widmung

Alles was ihr dafür tun müsst ist, folgende Frage zu beantworten:

Wie geht es euch mit dem Erwachsenwerden, bzw. wie ist es euch ergangen?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 23.6.2018 um 23:59 Uhr.



Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, ich bin in einem Familie großgeworden, wo die Eltern noch viel bestimmt haben über die Köpfe ihrer Kinder.
    Etweder habe ich das akzeptiert oder ich musste meine eigenen Wege gehen......

    Deshalb bin ich wahrscheinlich schneller erwachsen geworden, als die heutige Jugend. Und weiß meine persönliche Freiheit und Unabhängigkeit entsprechend wert zu schätzen.

    Ohnehin denke ich mittlerweile, ab 18 Jahre sollten Eltern einfach los lassen und ihren Kids selber ihre Entscheidungen treffen und auch mögliche, negative Auswirkungen selber bereinigen...das gehört zum Erwachsen werden einfach dazu !!!

    LG..Karin...

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  2. Ergangen ist es mir naja mehr als schwierig,denn unter drei Brüdern und die ständige kleine Tochter hatte mein Vater mehr als ständig ein Auge auf mich und somit konnte ich mich in meinem erwachsen werden nie probieren und dinge versuchen denn ich durfte nie raus und weg,deshalb bin ich mit 18 sofort ausgezogen- und dann habe ich naja eben alles mögliche versucht, ich habe dann endlich mal gelebt und erlebt,auch wenn so einiges nicht schön und auch falsch war- doch das habe ich dann einfach auch gebraucht. LG jenny

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  3. Es war nicht einfach, mit der Unterstützung der Familie habe ich es aber gut gemeistert.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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