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Sonntag, 25. Februar 2018

Die Geprägten: Der Kampf des Willens

Copyright: Lena Wiebringhaus
Autor: Lena Wiebringhaus
Titel: Der Kampf des Willens
Reihe: Die Geprägten - Band 1
Seitenanzahl: 216 Seiten
Verlag: Selfpublisher
ISBN: 978-3744830850
Preis:
E-Book: 5,49€
Print: 7,99€
Link zu Amazon: Die Geprägten
Klappentext:

Du bist also immer da, nur wenn man sich auf dich einlässt. Und dann kann man dich sehen?

Nie zuvor hatte Amalia Brown etwas mit Menschen zu tun, die unnatürliche, besondere Fähigkeiten besitzen. Sie zieht zu ihrer Familie zurück in ihre Heimat nach Dorwich. Hier trifft sie auf ihren damaligen besten Freund Theo, der ihre neue Liebe wird. Zum ersten Mal fühlt sie sich wie auf Wolke Sieben.
Doch wieso ist sie ihm so unendlich verfallen? Warum schleicht sich ihr Bruder nachts aus dem Haus? Und wer ist der fremde Mann, der ständig in ihrer Nähe auftaucht?
Amalias Willenskraft wird auf die Probe gestellt und der Kampf um ihre Familie und Freunde beginnt.



Bereitstellung des Buches: Rezensionsexemplar im Rahmen einer Blogtour. Vielen Dank für das Bereitstellen, dies beeinflusst jedoch in keinster Weise meine ehrliche Meinung!

Meine Meinung:

An sich hatte sich der Klappentext vielversprechend für mich angehört, auch wenn dort schon so viel offenbart wird, dass man die Handlungsstränge sieht. Nichtsdestotrotz war ich gespannt und wurde leider enttäuscht.
Amalia Brown kehrt nach ihrem Studium zurück in ihr Elternhaus und muss feststellen, dass dort sich einiges verändert hat, gleichzeitig läuft alles doch so ab, wie immer.
Ihre damaligen Freunde erkennt sie kaum und verliebt sich in ihren ehemals besten Freund. Doch es ist nichts so, wie es scheint und sie muss sich der Frage stellen, ob sie das, wie es jetzt läuft, wirklich will oder ob ihr Wille stark genug ist, sich zu behaupten.

Am Anfang fand ich Amalia ganz nett, war ihr eher so neutral gegenüber, aber mit dem Verlauf des Buches wurde sie mir immer unsympathischer, weil sie meiner Meinung nach zu oberflächlich dargestellt wird. Das ist bei jedem Charakter so, es wird nicht in die Tiefe gegangen, obwohl es aus Amalias Sicht geschrieben ist - zwar aus der 3.Person Singular, aber da hätte man auch mehr raus holen können.
Sie hinterfragt Sachen, ändert aber nichts am Zustand. Und dann werden Szenen angerissen, Dinge aufgegriffen, die mir persönlich zu schnell abgehandelt oder kaum erwähnt wurden, obwohl vorher breit erzählt wurde, wie gerne Amalia ein Treffen hätte.

Der nächste Punkt waren die Rechtschreib- und Grammatikfehler, die meinen Lesefluss immer mal wieder gestört haben, wodurch ich nicht durchgehend lesen konnte, weil ich immer wieder raus gerissen wurde, weil es für mich zu viel war. Ja, viele mögen das jetzt Kleinkariert nennen, aber es stört mich, wenn es sich so oft häuft.
Und die Szenen an sich kommen mir eher aneinander gereiht vor, als wirklich mit einem roten Faden gebunden und durchgängig sinnvoll eingesetzt. Ich hätte mir mehr Leben und Wendungen diesbezüglich gewünscht.

Die Idee an sich finde ich gut, aber die Umsetzung ist noch nicht das Wahre. Es fehlt an klaren Elementen, an Erklärungen und Informationen, warum es überhaupt ein Fantasybuch ist, denn dieser Aspekt wird zu wenig in den Vordergrund gestellt beziehungsweise erläutert.

Ich denke, dass das Buch durchaus Potenzial hat, aber es muss noch einmal gründlich überarbeitet werden, um mich zu überzeugen. Jedoch sollte sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

Fazit:
Ich kann nur 2 Musiknoten geben, denn die Idee war gut, leider hapert es an der Umsetzung.




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