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Donnerstag, 28. September 2017

Burning - Identität

Autor: Sarah Reitz
Titel: Identität
Reihe: Burning Trilogie - Band 1
Seitenanzahl: 165 Seiten
Verlag: Latos Verlag
ISBN: 978-3945766033
Preis:
Print: 8,99€
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Link zu Amazon: Grace und John
Klappentext:

Grace Burning ist eine ehrgeizige Agentin der CIA. Nach einem fatalen Fehler ist sie in Langley nicht mehr willkommen und wird nach Los Angeles versetzt. Dort entpuppt sich eine alte Affäre als ihr neuer Partner John Stiles. Grace bleibt nichts anderes, als mit ihm zu arbeiten, um ihre Karriere nicht zu gefährden. Doch die Gefühle für John sind zu stark. Bereits vor langer Zeit hat sie geschworen, sich nie wieder in einen Kollegen zu verlieben. Ihr grausames Schicksal droht sich zu wiederholen.



Bereitstellung des Buches: Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag. Nichtsdestotrotz beinhaltet die Rezension meine ehrliche Meinung und wird in keinster Weise vom Verlag/Autor abhängig gemacht.

Meine Meinung:

Ich war gespannt auf dieses Buch, weil ich mir eine rasante, tiefgehende Geschichte erhofft hatte. Nun ja, diese Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.

Grace ist eine Agentin und kämpft mit den Schatten ihrer Vergangenheit und dem, was sie hinter sich lassen musste. Stets vor Augen den Verlust, wenn sie versagt.
Damals konnte ihr nur einer helfen, doch dieser Mann ist aus ihrem Leben gegangen, als wäre zwischen ihnen nichts weiter als eine Affäre gewesen und er nur auf der Durchreise.
Als genau jener Mann - John Stiles, der Mann mit den 100 Gesichtern - sich als ihr neuer Partner vorstellt, scheint es, als würde die kühle Agentin keinen klaren Kopf mehr fassen können.

Sie ist noch rebellischer, aufmüpfiger und angriffslustiger als sonst und kann kaum gebändigt werden, während ihre Panikattacken zunehmen. Denn seien wir mal ehrlich: Ein Job als Agent lässt einen in die dunkelsten Abgründe der Menschheit blicken. Und damit wird sie konfrontiert, als John einen Undercoverauftrag annehmen muss, um dem Kartellboss auf die Schliche zu kommen.

Ja, verspricht echt gut zu werden und das Gefühlschaos war auch perfekt, nur habe ich mich mit Grace kein Stück anfreunden können. Okay, das ist zu hart gesagt. Sie hatte schon ihre anderen Momente, ansonsten kam sie für mich wie eine Oberzicke vor, die nur auf Streit aus ist und im nächsten Moment handzahm wird, nur um dann wieder zu explodieren. Deswegen kann ich gar nicht mehr als drei Punkte für die Charaktertiefe geben, denn es war mir zu sehr an der Oberfläche von Grace gekratzt. Ich denke, man hätte mehr Facetten von ihr zeigen können.
Wobei ich sagen muss, dass ich ihre Panik und ihre Verlustangst wirklich gut dargestellt fand, mich nur ihre anderen Charakterzüge nicht so begeisterten.
Zudem erfährt man auch über John selbst kaum was, obwohl es gar nicht direkt aus Grace Sicht geschrieben ist. Das hat mir auch gefehlt.

Vom Spannungsbogen fand ich es okay, den Schreibstil dagegen echt gut, auch wenn ich nicht tiefer in die Charaktere blicken konnte. Dennoch sehr rasant erzählt und die Charaktere hatten kaum Zeit zu verschnaufen, damit auch der Leser nicht, so wirkte es zumindest.

Ich weiß, wie schwer es sein kann, bei Episoden viel rein zu bringen und dass das eine Kunst an sich ist, jedoch konnte mich der erste Teil nur teilweise überzeugen. Weswegen ich jetzt umso gespannter auf den zweiten Band bin!

Fazit:
3,5 Musiknoten.

Spannungsbogen:
Charaktertiefe:
Schreibstil:





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