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Samstag, 8. April 2017

Blogtour: Identifiziert


Heute amcht die Blogtour zu "Identifiziert" auf Buchmelodie Halt. Gestern durftet ihr auf Ein Anfang und kein Ende mehr über Skandale erfahren. Bei uns dreht sich heute alles um "Karrierefrauen".

Lona führt in Deutschland das Leben einer Karrierefrau und damit geschafft, was sich viele Frauen wünschen. Trotz der Gleichberechtigung ist es leider immer noch sehr oft so, dass Frauen in der Berufswelt gegenüber den Männern benachteiligt werden. Sei es mit Aufstiegsmöglichkeiten als auch mit der Bezahlung. Noch immer werden Frauen sehr oft schlechter bezahlt als Männer. Dabei sind auch Frauen inzwischen immer mehr auf Karriere aus, doch das passt nicht in das Denken der Männer. Für Männer gehören Frauen auf eine kleinere Positionen, wo sie später Kinder bekommen und für diese sorgen können. Und Karriere und Frauen passt sowieso gar nicht zusammen. Doch was ist da wirklich dran?

Nur weil eine Frau Karriere machen will und eine höhere Position inne hat, heißt es jedoch gar nicht, dass sie nicht mehr an Mann und Kind denken kann und auch nicht später wieder in ihrer Position arbeiten kann. Heutzutage ist wirklich alles möglich und wenn ein Mann nicht gerade noch so altmodisch denkt, ist es genauso möglich, dass auch der Mann bei den Kindern zuhause bleibt und die Frau arbeiten geht. Natürlich rentiert es sich hier nur, wenn die Frau einigermaßen gleich verdient wie der Mann, ansonsten hat es keinen Sinn, weil einfach das Geld fehlt. Doch es gibt schon so viele tolle Modell, die auch dafür sorgen, dass der Mann für einige Zeit zuhause bleiben und die Frau arbeiten gehen kann. Auch mein Bruder und meine Schwägerin hatten dieses Modell in Anspruch genommen.


Natürlich wird es immer wieder Männer geben, die Probleme damit haben, dass ihre Frau in einer höheren Position ist und vielleicht sogar mehr verdient, doch einige finden höhere Positionen durchaus auch sexy, somit kann nicht einmal gesagt werden, dass nur Männer in höheren Positionen sexy sind. Auch bei Frauen kann dies durchaus der Fall sein.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass Frauen in einigen höheren Positionen nichts verloren haben, aber einfach, weil oft Frauen in dieser Situation viel bissiger und gefährlicher sind als ein Mann. Was jedoch auch der Fall sein kann, weil sich Frauen einfach viel mehr behaupten müssen als Männer. Frauen müssen um alles kämpfen und müssen sich jeden Rang erkämpfen um beachtet zu werden. Denn wirklich ernst genommen, werden Frauen sehr schwer.
Außerdem müssen Frauen natürlich immer wieder mit Vorurteilen kämpfen, wenn es um ihre Karriere geht. Die 10 häufigsten will ich hier mal vorstellen, gemeinsam mit einer Aufklärung, was hier wirklich dran ist:

Frauen können sich nicht durchsetzen
Frauen neigen dazu, im Beruf diplomatisch aufzutreten – bei Diskussionen halten sie sich eher im Hintergrund und verwenden Formulierungen wie „Ich schlage vor ...“. Häufig wird das als Schwäche ausgelegt, denn Männer kommunizieren direkt und treten dominant auf. Vorteil der Frauen: Von vielen werden weibliche Vorgesetzte als einfühlsam und besonders teamfördernd erlebt.


Frauen plagen Selbstzweifel
Bin ich dem Job gewachsen? Schaffe ich es, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen? Frauen sind oft nicht selbstbewusst genug, streben nach Perfektion und nehmen sich Kritik und Widerstände häufiger zu Herzen als Männer. Zum Teil liegt das in der Erziehung, die Frauen zu Bescheidenheit und Männer zu Gewinnern formt – allerdings ändert sich das bereits mit der jüngeren, gleichberechtigteren Generation.

Frauen sind schlechter ausgebildet als Männer
Ein Statement, das vielleicht vor vierzig Jahren zutraf – heute definitiv nicht mehr! Denn das Gegenteil ist der Fall: Frauen sind besser ausgebildet. Trotzdem haben sie geringere Berufschancen. Weshalb? Die meisten Frauen gehen irgendwann in Elternzeit, während Männer weiter die Karriereleiter emporklettern. Doch auch hier findet langsam ein Umdenken statt: zunehmend bleiben auch Väter nach der Geburt ihres Kindes zu Hause.

Frauen sind nicht ehrgeizig genug
Frauen fehle es an nötigem Biss! Sie seien nicht zielstrebig genug – so hört man es durch die Gänge von männerdominierten Unternehmen hallen. Aber mal ehrlich: Das ist längst passé! Weshalb sind so viele Managerinnen unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation? Frauen sind ebenso wie Männer karriereorientiert – nur nicht um jeden Preis. Sie streben weniger nach Macht beziehungsweise Anerkennung, sondern nach sinnhaften Entscheidungen.

Frauen sind nicht risikobereit
Gerade in höheren Positionen sind oftmals schnelle Entscheidungen gefragt. Männer gehen dann gerne aufs Ganze! Frauen sind grundsätzlich nicht weniger risikofreudig als ihre männlichen Kollegen. Nur wägen sie lieber alle Aspekte gegeneinander ab und berücksichtigen die Auswirkungen auf die Beteiligten – um dann eine maßvolle Entscheidung zu treffen.

Frauen sind nicht belastbar
Es ist eine der Schlüsseleigenschaften für eine erfolgreiche Karriere: Belastbar zu sein und Stress auszuhalten. Viele Frauen thematisieren allerdings oft den Spagat Job-Privatleben. Die Folge: es wird ihnen unterstellt, der Doppelbelastung und dem Druck nicht standhalten zu können. Hier ist Frauen geraten, ihre empathischen Fähigkeiten noch stärker einzusetzen, indem sie zum Beispiel überlegen, wer im Büro ihre Offenheit gegen sie verwendet. Grundsätzlich gilt: Probleme im Privatleben sollten privat bleiben.


Frauen geben zu früh auf
Eine These, die auf den ersten Blick zu stimmen scheint: Heidi Stopper, Eva-Lotta Sjöstedt, Angela Titzrath – nur drei von vielen Top-Managerinnen, die ihren Job wieder aufgegeben haben. Und nicht immer aus freien Stücken! Fakt ist, im Top-Segment fehlt es an guten Vorbildern: Managerinnen, von denen weibliche Nachwuchskräfte lernen können. Zu sehr sind die meisten Unternehmen immer noch männer-dominiert.

Frauen sind für technisch geprägte Unternehmen nicht geeignet
Immer mehr Frauen rütteln an althergebrachten Männerdomänen und studieren Maschinenbau oder Ingenieurwesen. Auch gibt es in technisch geprägten Unternehmen Positionen, für die per se kein technischer Hintergrund erforderlich ist. Sigrid Nikutta zum Beispiel hat Psychologie studiert und ist heute erfolgreiche Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe. Ein Beispiel, das Karriere macht!

Frauen sind emotional
Weshalb gelten Frauen oft als zickig? Als leicht hysterisch? Weil sie ihre Gefühle auch im Job nicht komplett unterdrücken. Doch ist es wirklich eine Schwäche, Gefühle zu zeigen, Emotionen zuzulassen? Nein – sofern sie wohl dosiert und der Situation angemessen sind. Probleme offen anzusprechen und die Dinge „beim Namen zu nennen“ zeigt Authentizität und Verlässlichkeit.

Frauen mit Familie sind nicht für eine Führungsposition geeignet
Abhängig ist das von den Rahmenbedingungen und der Arbeitskultur, die in vielen Unternehmen leider immer noch Präsenz am Arbeitsplatz mit Leistung gleichsetzt. Arbeiten Frauen von zu Hause aus, werden sie häufig von ihren Kollegen belächelt, weniger respektiert und als weniger motiviert angesehen. Doch flexible Arbeits(zeit)modelle, nicht nur für Frauen, sind für Unternehmen in Zukunft noch wichtiger, wollen sie als Arbeitgeber attraktiv bleiben.


Morgen geht es bei Nadja auf Bookwormdreamers weiter, wo ihr mehr über die Frage "Wie sieht die Welt in zehn Jahren aus" erfahren könnt.


Blogtourfahrplan:

Tag 1: Dagmar Sieberichs und ihr Buch "Identifiziert" bei
Steffy - http://leseschnecken.blogspot.de/
Tag 2: Datendiebstahl / Datenklau bei
Babs - http://babsleben.blogspot.de/
Tag 3: Überwachung bei
Nadja - http://bookwormdreamers.blogspot.de/
Tag 4: Datenschutz bei
Stefanie - http://www.tausend-leben.blogspot.de/
Tag 5: Skandale bei
Yvonne - https://einanfangundkeinende.wordpress.com/
Tag 6: Karrierefrauen bei
Stefanie - http://melodiebuch.blogspot.de/
Tag 7: Wie sieht die Welt in zehn Jahren aus bei
Nadja - http://bookwormdreamers.blogspot.de/
Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder für einen der folgenden Gewinne in den Lostopf hüpfen:
  • 3 x1 E-Book im Wunschformat

Alles was ihr dafür tun müsst ist, folgende Frage zu beantworten:

Wie steht ihr zum Thema Karriere und Frauen? Gut oder schlecht?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 9.4.2017 um 23:59 Uhr.



Kommentare:

  1. Auf jedenfall gut.


    Liebe Grüße,
    Daniela

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  2. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag.
    Ich finde das Thema Frauen und Karriere gut. Ich bin der Meinung, dass jeder seinen Weg einschlagen kann, den er auch möchte. Und wenn das eben ist die Karriereleiter nach oben zu steigen, dann ist das so.
    Liebe Grüße
    Isabell

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