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Mittwoch, 1. Februar 2017

Blogtour: Zeilengötter - Gewalt in der Ehe


Herzlich Willkommen zum zweiten Tag unserer schaurig schönen Blogtour zu dem Psychothriller "Zeilengötter - Bis dass der Tod uns scheidet" von Astrid Korten.
Gestern hat euch Tine das Buch vorgestellt, heute möchte ich euch ein Thema näher bringen, das im Buch eine sehr große Rolle hat.
Morgen erwartet euch Sabrina mit "Machtmissbrauch" auf ihrem Blog.

Gewalt in der Ehe

Ab und an macht dieses Thema Schlagzeilen in den Medien, wenn es sich um ein prominentes Ehepaar handelt. Erinnert ihr euch an Rhianna, die von ihrem Mann verprügelt wurde?
Nur als Beispiel, aber hier sieht man, dass es die ganze Musikwelt und ihre Fans interessiert. Andere Frauen haben da nicht so viel Glück.
Und damit meine ich Glück in der Aufmerksamkeit, die Rhianna erhalten hat.
Gewalt in der Ehe ist ein grausames Thema, denn man wird körperlich und/oder seelisch von dem Menschen verletzt, dem man sich freiwillig ausgesucht hat. Dem man vertraut, den man liebt, sich hingibt, mit dem man seine Ängste, Wünsche, Träume und Sorgen teilt.
Der Mensch, der eigentlich zu einem stehen sollte, ganz gleich, was geschieht, gleich, welcher Schicksalsschlag einen einholt.
Und der zum schlimmsten Feind auf der Welt wird.
Schmerz, Demütigung und Vergebung. Hass und Liebe, die sich in einer immer höher schraubenden Spirale die Hand reichen und sich vermischen, die das Herz zerreißen, Narben bilden und die Seele langsam, Stück für Stück absterben lassen.



Der Anfang ist schleichend, kommt nie in voller Härte, denn es beginnt mit einem Schlag, wenn er wütend wird. Kurz, schmerzhaft und dann sitzt er vor einem und fleht um Vergebung. Schwört, dass es nie wieder geschehen wird, es ein Ausrutscher war, weil er so wütend über dies oder jenes geworden ist.
Sie vergibt ihm, denn jeder verdient eine zweite Chance und er ist so süß in seinen Beteuerungen, kümmert sich so rührend um sie, ist für sie da und sie vergisst diesen einmaligen Ausrutscher schnell wieder.
Und dann wiederholt sich dieser Ausrutscher und es wird immer mehr, immer schmerzhafter, immer demütigender.
Er treibt das Messer tief in das Herz, dreht es, zerstört es, zerschmettert es, bis nichts davon übrig bleibt.
Sie hält an der Hoffnung fest, dass er es doch nicht so meint, dass er sie noch liebt, glaubt ihm, während er immer und immer wieder zuschläg. Aus vollkommen unverständlichen Gründen, aus Kleinigkeiten, die ihn zur Raserei bringen und sie Schuld daran ist.
Sie ist selbst Schuld, dass er zuschlägt, dass er sie bestraft, denn sie sollte es nicht tun. Sollte nicht jemand anderen anlächeln, nicht freundlich zu einem anderen sein. Am liebsten gar nicht das Haus verlassen und wenn, dann nur in seiner Nähe. Keine freizügige, knappe Kleidung, eher was schlichtes, etwas, dass sie unauffällig für andere macht. Keine Widerworte geben, denn das ist einer der Gründe, wieso er zuschlägt.
Und zu seinen Schlägen kommen die Worte: grausam, zerstörerisch, vernichtend, erdrückend.
Sie erdrücken ihr Licht, ihr Lachen, ihre Freude, ihre Unabhängigkeit und Freiheit, bis da nur noch die Angst bleibt. Und die Hoffnung, dass er doch wieder so wird, wie er einst war, denn immerhin gibt es diese Momente voller Liebe und Zärtlichkeit noch zwischen ihnen, selten, aber sie sind da und sie schürren die Hoffnung in ihrem dummen, kleinen Herzen weiter.

So verliert sie sich in diesem Strudel, bis irgendwann sich alles in ihr aufstaut und aus ihr bricht. Oder sie daran zugrunde geht und er sein Ziel erreicht.
Es ist schwer, sich aus dieser Spirale zu reißen, aus eigener Kraft umso mehr, denn jeden Tag aufs Neue zu hören, dass man nutzlos, wertlos, nicht liebenswert ist, ist schwer und es nagt, frisst sich bis auf den Grund der Seele.

So geht es auch Malin in "Zeilengötter", auch wenn sie stärker ist, als manch eine andere Frau. Sie schafft es, sich von Adrian zu lösen, sich ein neues Leben aufzubauen und ihrem Traum zu folgen, eine große Schriftstellerin zu werden.
Aber ein Teil wird immer an Adrian hängen und sie immer wieder in den Strudel ziehen aus Gewalt, aus Sicherheit und Verlust.


PS.: Es sei angemerkt, dass Gewalt in der Ehe auch von Frauen ausgehen kann!


Nach der harten Kost gibt es jetzt etwas erfreulicheres:

Das Gewinnspiel!

Gewinnt

3 x 1 Exemplar von Zeilengötter - Bis dass der Tod uns scheidet im Wunschformat


indem ihr mir folgende Frage beantwortet:

 Wenn euer Partner euch schlagen würde, würdet ihr es ihm verzeihen und ihm eine zweite Chance geben? 


Beantwortet jeden Tag die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog und sammelt so täglich ein Los für den Gewinn.
Viel Glück! <3

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 6.2.2017 um 23:59 Uhr.










Kommentare:

  1. würde ich ganz sicher nicht- denn so etwas habe ich schon hinter mir und würde ich auch nie verzeihen.
    VLG Jenny

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  2. Schlagen geht gar nicht. Weder beim Partner, noch bei Kindern. Deshalb gäbe es bei mir keine zweite Chance, wenn mein Partner mich schlagen würde.

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag zu einem sehr sensiblen Thema.

    Liebe Grüße
    Thea

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  3. Vielen Dank für den tollen Beitrag. Astrid Korten

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  4. Hallo ,

    vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Wenn mich mein Partner schlagen würde, würde ich ihm nicht verzeihen und ihm keine zweite Chance geben. Wenn jemand ein mal schlägt macht es auch öfter.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  5. Hallo Lizzy,
    danke für deinen Beitrag.
    Zum Glück habe ich einen Mann, der das nicht tun würde. Ich weiß nicht genau, wie ich damit umgehen würde. Aber solche Übergriffe könnte ich wahrscheinlich nicht verzeihen.
    Liebe Grüße,
    Anni

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  6. Nein, ich denke, dass würde ich nicht verzeihen können.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. Huhu

    da muss ich ganz ehrlich sein und Ja sagen. Hatte das in meiner längsten Beziehung leider und ich hab ihm immer wieder verziehen. Würde ich jetzt aber sicher nie wieder machen.

    Lg Michelle
    scinnys@hotmail.de

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  8. Hallo,

    nein, das würde ich ihm nie verzeihen und ich finde auch, dass so etwas dann angezeigt gehört...

    LG

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  9. Hallöchen. :)
    Danke für den schönen Beitrag. :)
    Ich könnte das nicht verzeihen, weil wenn jemand einmal schlägt, dann macht er das immer wieder.
    Alles Liebe,
    Katja

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