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Mittwoch, 14. Dezember 2016

Blogtour: Dornröschen hatte es leichter


Heute macht die Blogtour zu "Dornröschen hatte es leichter" auf Buchmelodie Halt. Gestern durftet ihr bei Sarah auf Sarah's Bücherwelt mehr über die 90er Jahre erfahren. Bei uns dreht sich heute alles um das Internet.

Als Hermine aus ihrem Koma erwacht, muss sie feststelllen, dass sie das gesamte Internet verschlafen hat und nun irgendwie in dieses Zeitalter hineinwachsen muss. Gar nicht so einfach, hat sich in diesen 20 Jahren doch Einiges getan.

Geschichte:
Das Internet ging aus dem im Jahr 1969 entstandenen Arpanet hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt. Ziel des Projekts war zunächst, die knappen Rechenkapazitäten der teuren Großrechner sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später weltweit. Die Computer waren untereinander über Interface Message Processors verbunden, die die Netzwerkkommunikation mittels Paketvermittlung übernahmen. Die verwendeten Protokolle waren unzuverlässig in heterogenen Umgebungen, da sie für ein bestimmtes Übertragungsmedium optimiert waren.

Nach einer weit verbreiteten Legende bestand das ursprüngliche Ziel des Projektes vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in der Schaffung eines verteilten Kommunikationssystems, um im Falle eines Atomkriegs eine störungsfreie Kommunikation zu ermöglichen. In Wirklichkeit wurden vorwiegend zivile Projekte gefördert, auch wenn die ersten Knoten von der ARPA finanziert wurden.

1981 wurden mit RFC 790-793 IPv4, ICMP und TCP spezifiziert, die bis heute die Grundlage der meisten Verbindungen im Internet sind. Diese sollten nach einer knapp zweijährigen Ankündigungszeit am 1. Januar 1983 auf allen Hosts aktiv sein. Mit der Umstellung von den Arpanet-Protokollen auf das Internet Protocol begann sich auch der Name „Internet“ durchzusetzen. Dies stellt die erste globale Protokollumstellung in der Geschichte des Internets dar und dauerte laut Kahn fast sechs Monate. Die anfängliche Verbreitung des Internets ist eng mit der Entwicklung des Betriebssystems Unix verbunden.
Mit dem 1984 entwickelten DNS wurde es möglich, auf der ganzen Welt Rechner mit von Menschen merkbaren Namen anzusprechen.
Das Internet verbreitete sich über immer mehr Universitäten und weitete sich auch über die Grenzen der USA aus. Dort fand das Usenet weite Verbreitung und wurde zeitweise zu der dominanten Anwendung des Internets. Es bildeten sich erste Verhaltensregeln (Netiquette) und damit erste Anzeichen einer „Netzkultur“.

Im Jahr 1990 beschloss die US-amerikanische National Science Foundation, das Internet für kommerzielle Zwecke nutzbar zu machen, wodurch es über die Universitäten hinaus öffentlich zugänglich wurde. Rasanten Auftrieb erhielt das Internet seit dem Jahr 1993, als der erste grafikfähige Webbrowser namens Mosaic veröffentlicht und zum kostenlosen Download angeboten wurde, der die Darstellung von Inhalten des WWW ermöglichte. Insbesondere durch AOL und dessen Software-Suite kam es zu einer wachsenden Zahl von Nutzern und vielen kommerziellen Angeboten im Internet. Da der Webbrowser fast alles andere verdrängte, wird er auch als die „Killerapplikation“ des Internets bezeichnet. Das Internet ist ein wesentlicher Katalysator der Digitalen Revolution.


Mit Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube trat das bidirektionale Austauschen von Inhalten unter den Nutzern (sogenanntem user-generated content) in den Vordergrund, allerdings jetzt auf zentralen, abgeschlossenen Plattformen und praktisch ausschließlich durch Nutzung eines Webbrowsers. Das Schlagwort Web 2.0 verweist auf die zunehmende Interaktivität, auch durch Audio- und Videoeinbindung, des Internet.
Mit der zunehmenden Verbreitung von verschiedenen mobilen Endgeräten entwickeln sich über Webseiten ausgelieferte JavaScript-Programme in Kombination mit zentral gehosteten Serveranwendungen und deren Speicher zunehmend zur interoperablen Alternative zu herkömmlichen Anwendungen.

Eigene Meinung:
Als ich 1997 ist die 5. Klasse kam, war bei uns so richtig der Beginn des Internets und hier wurde ich durch mein Wahlfach Informatik, das ich dort schon zum ersten Mal gewählt hatte. Somit hatte ich mit 10 Jahren nicht nur das erste Mal Bekanntschaft mit dem Fach gemacht, das mich ab sofort mein Leben lang begleiten sollte, sondern auch mit dem Internet. Zu dieser Zeit war auch erst der richtige Aufschwung des Internets generell in der Gesellschaft und man hat auch bei den Angeboten genauso wie bei der Leistung des Internets gemerkt, dass es noch ganz neu in der allgemeinen Öffentlichkeit war. Die Modem waren groß, miserabel und das Internet war langsam. Außerdem war das Internet meist noch mit dem Telefon verbunden was gewisse Probleme mit sich gebracht hat.
Unlimitiertes Internet, wie man es heutzutage kennt, gab es zu dieser Zeit sowieso noch nicht. Internet war noch teuer und wurde noch in Minuten abgerechnet. Somit war es oft nur auf eine Stunde oder weniger begrenzt, was man darin surfen durfte, bevor einem das Internet wieder abgeschalten wurde. Kommunikation lief hauptsächlich über Foren und E-Mails.
An diese Zeit konnte ich mich noch sehr gut erinnern. Da man jedoch auch in dieser Zeit nichts Anderes kannte, war es keine große Sache und für die Qualität der Computer hatte es alle Mal gereicht. Immerhin konnten die Computer zu dieser Zeit mit der heutigen Technologie genauso wenig mithalten. Auch hier hat sich in dieser Zeit sehr viel getan. In dieser Zeit hat sich einfach absolut noch nicht viel im Internet abgespielt und es war nur so ein kleiner und kurzer Zeitvertreib.


In den letzten Jahren hat sich hier sehr viel getan, sehr viel geändert und so wie sich natürlich Einiges auch zum Positiven verändert hat, so hat es sich auch einiges eher zum Negativen verändert. Datingportale wurden immer mehr und auch die Weiterverbreitung von persönlichen Daten, hat sich rasend schnell verschlimmert. Gerade in Zeiten wie diesen, wo das Internet bei uns so eine wichtige Rolle spielt, ist es sehr wichtig auf zu passen und darauf zu achten, wo man sich herumtreibt, was man von sich Preis gibt und mit wem man sich vernetzt. Denn das Internet hat sehr viel Tücken. Gerade bei Datingportalen, Foren, Chatprogrammen, weiß man nicht, wer sich hinter der Person versteckt. So viel kann über das Internet geändert werden, man kann sich komplett neu erfinden und seine Person total verändern, das Gegenüber weiß es nicht, da man im Internet ganz anders sein kann. Man sieht ja sein Gegenüber nicht.
Gerade ist es auch sehr oft der Fall, dass sich gerade schüchterne Menschen, im Internet viel mehr trauen, als wenn die Person wahrhaftig vor ihnen steht.
Auch ich hatte mich damals in einigen Datingportalen angemeldet, weil ich selbst eher der Ausgehmuffel war und lieber zuhause mit einem guten Buch verbracht habe, so viel es mir natürlich schwer einen Freund zu finden. Immerhin findet man ja doch eher jemanden, wenn man fort geht. Natürlich ist immer die Frage, welche Typen man in Bars, Pubs und Co findet, wobei mir die Erfahrung gezeigt hat, dass man in Datingportalen auch nicht immer die Richtigen trifft. Auch hier wurde ich schon sehr oft ernüchtert.
Trotzallem habe ich meinen Mann im Internet kennengelernt. Ganz genau auf meinvz und es hat bei uns beiden beim ersten Treffen sofort gefunkt und obwohl wir eigentlich gar nicht weit auseinander gewohnt haben, hätten wir uns wohl ohne Internet nie kennengelernt, da wir Beide eher gemütliche Leutchen waren und noch immer sind, die es sich eher zuhause gemütlich machen, als groß abends irgendwo rumlaufen.

 
Negative Seiten des Internets sind natürlich auch die vielen Trojaner, die im Umlauf sind und Mörder und Gewalttäter, Spanner und auch Kindeschänder, die sich gerne im Internet umsehen und durch gemeine Tricks ihre Opfer oft im Internet suchen. Gerade das ist natürlich ein großer Grund, dass man wirklich sehr gut aufpasst und sehr gut abwägt, was man in der Öffentlichkeit bekannt gibt und was nicht. Sehr gefährlich ist hier gerade auch Facebook wo man alles angeben und alles in Erfahrung bringen kann. Hier ist es ganz besonders wichtig, dass man sein Profil nicht öffentlich macht und sehr gut aufpasst, wen man als Freund hinzufügt und wen nicht.
Gerade für Unternehmen hat es natürlich den Vorteil, dass gerade durch E-Mails, die Kommunikation viel leichter, einfacher und kostengünstiger verläuft und gerade auch die Internetpräsenz durch Homepages, Blogs und Profilen in diversen Social Networks für viel mehr Erreichbarkeit und Werbung sorgt.
Das Internet hat einfach wirklich seine Vor- und Nachteile, gerade was seine Entwicklung betrifft, aber wenn man etwas vorsichtig ist und gut abwägt, was man bekannt gibt oder nicht, denke ich mir persönlich, dass die Vorteile eindeutig überwiegen.

Morgen geht es bei Babs auf Babs Leben weiter, wo sich alles um Märchen dreht.

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder für folgende Gewinne in den Lostopf hüpfen:
  • 3 x 1 signiertes Print

Alles was ihr dafür tun müsst ist, folgende Frage zu beantworten:

Wie steht ihr zum Thema Internet?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 18.12.2016 um 23:59 Uhr.




Kommentare:

  1. Vielen Dank für den Beitrag! Da habe auch ich noch etwas zugelernt. :)

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    1. Freut mich, dass er dir gefällt. :) Wenn du noch die Gewinnspielfrage beantwortest, landest du in den Lostopf. :)

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    2. Och, nö, ich habe zwanzig von den Büchern hier zu Hause. Ich muss nicht noch eins gewinnen, das ich mir dann ja auch selbst schicken müsste. :)

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  2. Hallöchen :-)
    Also ich finde das Internet kann ganz hilfreich sein, wenn man ZB. bestimmte dinge oder orte sucht oder sich einfach ein bissel fortbilden möchte oder schulisches aufzufrischen, oder eben wenn man keine Einkaufsmöglichkeiten hat wie ich im Internet immer wenn man möchte zu shoppen, aber anders ist es auch wieder gefährlich wenn man auf soziale Netzwerke alles oder Zuviel von sich und seiner Person preisgibt und das auch mit Fotos von kindern was ich persönlich ganz schlimm finde und auch sowas nicht ins Netzt gehört!

    VLG Jenny

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  3. Ich finde das Internet für mich mittlerweile sehr wichtig. Ich hab alle Infos auf einen Blick und hab hier die tolle Blogs zum Stöbern.
    Vielen lieben Dank für die Chance auf so einen tollen Gewinn. Tina Jacobsen

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  4. Hallo,

    das Internet ist eine der wichtigsten Erfindungen überhaupt und trotz aller negativer Seiten finde ich den Umgang damit sehr wichtig :)

    LG

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