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Montag, 28. November 2016

Pankfurt

Autor: Robert Maier
Titel: Pankfurt
Seitenanzahl: 196 Seiten
Verlag: Charles Verlag
ASIN:  B01LZZXHHC
Preis:
E-Book: 6,49€
Print: 9,90€

Klappentext:

Frankfurt am Main im Jahr 1981. Den Studenten Frank zieht es aus der hessischen Provinz in die von Subkulturen geprägte Großstadt. Von Spießern, Dauerwellenträgern und frühem Aufstehen will er nichts wissen. Rasch findet der junge Mann aus Butzbach die wirklich coolen Freunde in der Mainmetropole: Alternative, Atomkraftgegner und natürlich die Widerstandskämpfer im Hüttendorf an der Startbahn West. Frank lebt ein entspanntes Leben und ahnt nicht, dass Hauptkommissar Berger von der Frankfurter Polizei ihn für einen RAF-Terroristen hält und überwachen lässt. Als er sich dann auch noch in die falsche Frau verliebt, ist dem Hauptkommissar jedes Mittel recht, den vermeintlich kriminellen Frank hinter Gitter zu bringen, …
… denn dieser könnte die Karriere des gewissenhaften Beamten zerstören.


Meine Meinung:

Frank zieht es nach Frankfurt, raus aus dem Dorf, rein in das Großstadtleben, um endlich etwas anderes zu sehen und näher an der Uni zu sein. Keine Kontrolle mehr durch die Eltern, dafür Freiheit, coole Freunde und viel Neues.
Doch was er nicht ahnt, ist die Tatsache, dass er für einen RAF-Terroristen gehalten wird, einfach, weil er in die WG der Alternativen gezogen ist und diese Kontakte zum Hüttendorf an der Startbahn West haben.
So beginnt ein Katz und Maus Spiel.

Ehrlich gesagt, das Buch war einfach nicht meins.
Ich wurde nicht so wirklich mit Frank war, hab es eher als Beobachter gelesen, als wirklich mit ihm mitgefiebert. Es hat mich nicht gepackt, auch seine Freunde, die er so super findet, konnte ich nicht verstehen. Ich habe seine Faszination für sie nicht nachvollziehen können.
Allen voran die Behauptung des Kommissars war für mich ehrlich gesagt an den Haaren herbei gezogen und ja, ich weiß, dass es damals ziemlich einfach war, jemanden zu beschuldigen und für einen Verbrecher zu halten.
Dennoch, er hatte kaum Indizien, außer, dass sich Frank eine WG mit den Jungs teilt, die bewiesen Kontakt zur Startbahn West haben.

Zudem konnte mich auch der Schreibstil nicht wirklich packen. Es war mir zu eintönig, hat sich gezogen wie Kaugummi und selbst den eher amüsant anmutenden Szenen wurde jeglicher Humor genommen.

Fazit: 
2 Musiknoten, weil ich das Thema trotzdem interessant fand und der Ansatz da war, mich irgendwie doch noch an den Hacken zu bekommen, aber es hat einfach nie dauerhaft gereicht und wenn ich gerade mal dachte: Ja, jetzt wird es endlich los gehen, ging es wieder Berg ab.
Meins war es einfach nicht. 


Danke, dass ich bei der Tour mitmachen durfte.



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