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Mittwoch, 7. September 2016

Blogtour: Und der Himmel ist doch bunt




Herzlich Willkommen zum dritten Tag von "Und der Himmel ist doch bunt"! Gestern habt ihr bei Stefanie etwas über Homosexualität erfahren können und heute möchte ich euch etwas über "Verlust" erzählen. Morgen begrüßt euch Annika mit dem Thema "Leben mit einer Behinderung" bei sich auf dem Blog.





Thema: Verlust

Jeder von uns weiß, was Verlust bedeutet, jedoch möchte ich dieses Wort aus zwei Sichten betrachten und dann einen Schwung zum Buch machen.

Verlust auf materieller Ebene:

Es gibt den Verlust auf materieller Ebene, wo einem etwas weggenommen wird, das einem wichtig ist. Durch eine Naturkatastrophe wird das Haus/die Wohnung zerstört, durch Schulden werden Dinge versteigert, weil die Schulden bezahlt werden müssen.
Erbstücke, die von einer Generation an die Nächste gegeben wurde oder Fotos, die Erinnerungen festhalten. Tagebücher, in denen die geheimsten Gedanken und Gefühle standen, wo die Geschichte eines Familienangehörigen niedergeschrieben steht und die zum Beispiel in einem Feuer verloren gehen.

So schwer in einem Moment diese materiellen Verluste sind, kommt man doch irgendwann über sie hinweg. Ein Haus kann neu aufgebaut werden, Erinnerungen neu gesammelt werden und wenn die Schulden bezahlt wurden, kann man neu starten.
Irgendwann wird es besser.

Schlimmer als der Verlust auf der materiellen Eben ist jedoch der, der die soziale Ebene beschreibt.

Verlust von Familie/Freunden:

Der plötzliche Tod von Familie oder Freunden trifft einen genauso sehr, wie der langsam eintretende Tod eines Familienangehörigen, der schon sehr alt geworden ist oder an einer schweren Krankheit leidet.
Neben Krankheit und dem hohen Alter sorgen Unfälle für einen sehr starken, sehr schnellen und vor allem unbegreiflichen Verlust.
"Warum jetzt? Warum sie? Warum mussten wir in diesen Unfall geraten? Warum sind sie gestorben und ich lebe noch? Ich will zu ihnen!"
Sind nicht immer, aber oft die Gedanken von jenen, die einen Unfall überlebt haben, während ihre Liebsten das nicht konnten.

Der Tod ist allgegenwärtig und egal, wie sehr man sich auf diesen vorbereitet, weil es absehbar ist, dass jemand in der Familie stirbt, schmerzt es, umso mehr, wenn plötzlich und ohne ersichtlichen Grund jemand Wichtiges aus dem Leben gerissen wird.
Sei es die beste Freundin, der Lieblingsonkel, die Geschwister, die Eltern, die Großeltern, die Partnerin, das Haustier...
Es ist gleich, wer, denn dieser Jemand hinterlässt eine große Lücke im Herzen und im Leben. Diese Person(en) fehlt/fehlen im weiteren Verlauf, sie sind nicht da, begleiten einen nicht durch die wichtigen Lebensabschnitte und man wünscht sich, dass sie doch da wären. Dass man sie um Rat fragen kann, dass sie mit einem Lachen und Weinen, einen Trösten und in den Hintern treten, wenn man auf der Stelle steht.
Einfach, dass sie da sind.
Diesen Verlust kann niemand kompensieren, niemand den Platz im Herzen einnehmen.
Es raubt einem den Atem, die Welt scheint still zu stehen und doch viel zu schnell zu drehen. Die Gedanken schwirren oder man denkt gar nichts. Lautlosigkeit und Lustlosigkeit, wie durch einen Schleier, bis man irgendwann die Trauer überwindet.

Doch ganz gleich, wie viel Zeit vergeht, diese Person(en) werden immer fehlen. In diesem Fall heilt die Zeit nicht alle Wunden, denn nie wird jemand an diese Person(en) herankommen und sie ersetzten können.


Verlust in "Und der Himmel ist doch bunt"

Jason verliert bei einem Autounfall seine Eltern und sein Augenlicht. Damit verliert er auch seine gewohnte Umgebung und muss sich von seinen alten Freunden verabschieden, als er in eine andere Stadt zieht, wo er bei seinen Pateneltern leben soll.
Er kämpft noch immer mit dem Verlust seiner Eltern und man merkt es auch, denn immer wieder gibt es Szenen, wo er an sie denkt und sich versucht, sie sich vorzustellen. Genauso wie er seine Freunde vermisst. Diese sind zwar nicht tot, aber die Entfernung macht den Kontakt schwieriger.
Neue Umgebung, neue Situation, kein Augenlicht und nicht die vertrauen Menschen um sich herum... Das macht Jason schwer zu schaffen.


Jetzt kommen wir zu einem netteren Thema, als den Verlust :)
Natürlich gibt es auch ein Gewinnspiel zu diesem wundervollen Buch! Vergesst nicht jeden Tag einen Kommentar zu hinterlassen, um eure Chancen zu erhöhen :)


Gewinnspiel

1.Preis:
1 signiertes Printexemplar
2.Preis: 7 x 1 Ebook im Wunschformat


Beantwortet mir bitte folgende Frage in den Kommentaren:
Wie geht ihr mit Verlust um? Wie trauert ihr?
Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 11.9.2016 um 23:59 Uhr.





Kommentare:

  1. Guten Morgen und auch heute gerne weiter mein Glück fürs Print versuche! :-)

    Ich gehe immer unterschiedlich damit um und kann mich da jetzt auch nicht festlegen weil es eben aus der Situation herraus erst passiert! Dementsprechend tu ich eben auch anders trauern.....
    VLG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  2. Guten morgen ich glaube das ist immer abhängig davon wie nah einem der verstorbene stand. Wenn man sich verabschieden kann ist es sicher leichter als ein plötzlicher Tod. Und dann darf man von weinen bis schreien oder schweigen tun was für einen das beste ist. LG julia

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  3. Z. B. indem ich mich mit der Trauer auseinandersetze und mit der Familie spreche.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Huhu

    mahh ein mega trauriges Thema.

    Ist immer unterschiedlich kommt drauf an was passiert ist. Aber meistens zurück gezogen und heulend :( ja ich bin sehr nahe am Wasser gebaut aber ich steh dazu.

    Liebe Grüße Michelle

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  5. Wie geht ihr mit Verlust um? Wie trauert ihr?

    Verlust gehört zum Leben dazu, das macht es aber nicht einfacher damit umzugehen. Wichtig ist, das man sich sowohl Zeit für die eigene stille Trauer nimmt, als auch mit Menschen darüber spricht, die einem nahe stehen.
    Familie und Freunde können eine große Hilfe und Stütze in Zeiten der Trauer zu sein.
    Zu trauern heißt für mich auch, sich selbst die Zeit zu geben alles zu verarbeiten. Natürlich muss man auch weinen und Gefühle zeigen können und dürfen...manchmal hilft es schon, einfach den innern Druck zu verringern.

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  6. Hallo,

    das ist von der Situation abhängig, aber meistens ziehe ich mich zurück und will für mich alleine trauern.

    LG
    SaBine

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  7. huhu

    ichwein eher im stillen kämmerchen

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  8. Hallo,

    Verluste sind immer schlimm... ich bin dann meist doch sehr deprimiert und brauche erst mal etwas Zeit für mich... ich versuche dann aber auch die positiven Seiten des Lebens wieder zu betrachten...

    LG

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  9. Guten Abend,
    vielen Dank für deinen schönen Beitrag.
    Ich bin an sich schon ein ziemlich verschlossener Mensch, der darauf bedacht ist so wenig Gefühle wie möglich zu zeigen und so ist das bei mir auch wenn ich trauere. Ich mache so was praktisch still und heimlich. Ich habe bei mir auch schon des öfteren mitbekommen, dass ich wenn ich trauere mehr Sport mache, da ich dabei einfach den Kopf frei kriege, oder mich dann ohne das mich jemand stört mit der Sache auseinander setzen kann. Ich würde schon sagen, dass ich mit Verlust(meiner Ansicht nach) ziemlich gut umgehen kann, denn klar ist so was immer auch in gewisser Weise mit Schmerz verbunden, aber für mich ist es auch wie ein neuer ,,Abschnitt“ im Leben, denn man muss lernen ohne das ,,Verlorengegangene“ zu leben. Ich mache mir nach einem Verlust immer ziemlich viele Gedanken und während andere sich ihren Kummer und Schmerz einfach von der Seele reden müssen um diese ,,Erleichterung“ zu spüren, schreibe ich so was auch gerne einfach mal auf, mache eine Geschichte daraus, oder schreibe Texte darüber, die einfach zum Nachdenken anregen sollen.
    LG Sarah

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