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Mittwoch, 6. Juli 2016

Blogtour: Farben des Verzeihens


Heute macht die Blogtour zu "Farben des Verzeihens" auf Buchmelodie Halt.  Gestern durftet ihr bei Nicole auf Nicole Lost in Books mehr über das Thema Selbstmord erfahren. Bei uns dreht sich heute alles um das Arbeiten im Ausland.

Nach dem Selbstmord ihres Bruders lässt Eliza alles hinter sich und fängt ein neues Leben in einem anderen Land an. Ihr Weg führt sie nach Spanien, wo sie ein verlockendes Jobangebot annimmt und so wie viele Deutsche die Möglichkeit in Angriff nimmt im Ausland zu arbeiten.
Auch wenn das Arbeiten im Ausland nicht nur verlockend, interessant und auch zum Teil vorteilhaft ist, so hat es auch so seine Tücken, was natürlich mit der Sprachbarriere beginnen. Ich möchte vor allem näher auf das Thema „Arbeiten in Spanien“ eingehen, da es im Buch ein großes Thema ist.

Gerade nach Spanien zieht es sehr viele, da es bei spanischen Firmen sehr gut aussieht, eine wichtige Voraussetzung für die Einstellung ist jedoch die Beherrschung der spanischen Sprache sowie weiteren Sprachen. Tochterunternehmen deutscher Konzerne in Spanien beschäftigen kaum deutsche Mitarbeiter, hier werden vorzugsweise auch wirklich Spanier genommen. Einfacher für Deutsche eine Stelle zu bekommen ist in mittelständischen Unternehmen, die sich auf dem deutschen Markt engagieren, ein gutes Beispiel SEAT in Martorell. Eine Besonderheit hier ist, dass fast ein Drittel der Arbeitnehmer in Spanien nur einen befristeten Arbeitsvertrag haben.


Stellensuche:
Der beste Weg für die Arbeitssuche ist immer noch vor Ort in Spanien um eine Stelle zu finden. Ein Grund dafür ist, weil Beziehungen enorm wichtig sind, sondern auch, weil für Spanier der persönliche Kontakt eine große Rolle spielt. Es erhört die Chancen auf eine gute Stelle ebenfalls, wenn man spanische Referenzen aufweisen kann. In Spanien wird also auch ein großer Wert auf Vorstellungsgespräche gelegt. Ist zwar bei uns auch der Fall, aber in Spanien kann einem schon auch passieren, dass man bis zu sechsmal zu einem Gespräch eingeladen wird, bevor eine Entscheidung gefällt wird.

In allen Städten gibt es Dienststellen der spanischen Arbeitsverwaltung, genannt „Oficinas de Empleo“, bei denen man sich arbeitssuchend melden kann. Voraussetzung dafür sind jedoch ein gültiger Ausweis sowie ein Wohnsitz in Spanien. Eine Wohnung in Spanien zu finden ist sicher schwieriger, als einen Job zu finden, denn in Spanien ist es üblich Wohnungen nicht zu mieten sondern gleich zu kaufen.

Natürlich kann man auch immer noch von Deutschland aus Stellen suchen. Hier bieten sich vor allem Zeitungen dafür an. Wichtige Zeitungen hierfür sind: „El Pais“, „ABC“ und „El Mundo“ für Stellen in ganz Spanien, „Diaro 16“ für Stellenausschreibungen in Madrid und die Zeitungen „El Periodico“ und „La Vanguardia“ bieten vor allem Möglichkeiten um Stellen in Barcelona zu suchen.
Ansonsten kann man auch über das Arbeitsmarktservice oder auch über die Deutsch-Spanische Handelskammer. Mit einem Betrag von € 69,60 kann man seinen Lebenslauf in die Datenbank aufnehmen lassen.
Für drei Monate wird dann die Stellenanzeige auf der Webseite der Kammer publiziert und die Kammer gleicht eingehende Stellenangebote mit dem Bewerberprofil ab und organisiert Vorstellungesgespräche.
 

Bewerbung:
Für die Bewerbungen gibt es in Spanien keine klar festgelegten Regeln. Wichtig sind hier nur Anschreibung und Lebenslauf.
Der Lebenslauf muss wie folgt gegliedert sein:
  • Persönliche Angaben
  • Ausbildung
  • Berufserfahrung
  • Sprachkenntnisse
  • Freizeitaktivitäten
  • Referenzen mit Angabe des Namens, Titels, Position und Firma (nur wenn bereits vorhanden)
Im Gegensatz zu Deutschland muss es in Spanien ausdrücklich verlangt werden, dass man Zeugnisse oder Arbeitsproben beilegt, ansonsten müssen sie bei der Bewerbung nicht vorhanden sein, sondern reicht es aus, wenn man sie zum Vorstellungsgespräch mitnimmt und sie dort vorlegt.

 
Aufenthalt:
Wenn man nun einen Job bekommen hat und man eine berufliche Tätigkeit aufnimmt, die mehr als 3 Monate besteht (was bei einer Arbeit im Ausland voraussichtlich auch so sein wird), ist es Pflicht, es innerhalb von einem Monat nach der Einreise bei der Polizei und der Ausländerbehörde des Aufenthaltsortes zu melden und eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Der Antrag kann nicht schriftlich gestellt werden, sondern ist persönlich und mit Terminvereinbarung bei der zuständigen Polizei oder Ausländerbehörde zu tätigen.
Wenn man eine Arbeitstätigkeit hat, die zwar über 3 Monate geht, aber nur unter einem Jahr wird eine zeitlich begrenzte Aufenthaltserlaubnis für diese Zeit, in der man in Spanien arbeitet, ausgestellt. Sollte die Arbeitsdauer in Spanien über 1 Jahr betragen, so wird für EU-Staatsangehörige eine Aufenthaltsgenehmigung für 5 Jahre erteilt. Danach muss der Aufenthalt für weitere 5 Jahre verlängert werden.

Wichtig für die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis sind:
  • Pass oder Personalausweis
  • 3 Passfotos

Zudem benötigen Arbeitnehmer noch eine Kopie des Arbeitsvertrages und Selbstständige eine Bescheinigung, dass sie die Voraussetzungen und die Genehmigung für die Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit in Spanien erfüllen. Bei Bedarf dürfen die spanischen Behörden ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.


Morgen geht es bei Marie auf Vielleserin weiter, wo ihr mehr über das Thema "Bipolare Störung" erfährt.

Gewinnspiel:

Auch heute könnt ihr wieder für einen dieser Gewinne in den Lostopf hüpfen:
1. Preis - 1 mega Überraschungspaket
2. und 3. Preis - je 1 Überraschungspaket

Um dabei zu sein, müsst ihr nur folgende Frage beantworten:

Habt ihr schon einmal im Ausland gearbeitet oder würde es euch reizen?

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 10.7.2016 um 23:59 Uhr.


Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    das war ein sehr spannender, interessanter und informativer Beitrag von dir, vor allem da ich über im Ausland arbeiten noch nie nachgedacht habe, das war also etwas, womit ich keinerlei Erfahrung habe, also vielen Dank für deinen Beitrag.
    Ich habe noch nie im Ausland gearbeitet und auch noch nie darüber nachgedacht. Mhh...ob es mich reizen würde, käme ganz darauf an, wo/im welchem Land ich wenn arbeiten würde, da Spanien mich zum Beispiel nicht mal Ansatzweise reizen würde. Zum einen weil ich das Land nicht so toll finde und ich die Sprache ja auch kein bisschen kann. Für mich würden eher Länder mit Englischer Sprache in Frage kommen, da ich die Sprache recht gut kann und mich das zum Beispiel sehr reizen würde. Bei mir kommt es also ganz drauf an um welches Land es geht, also ob das Land an sich ja schon spannend für mich ist(für mich würde es keinen Sinn machen in einem Land zu arbeiten, welches ich so schon doof finde) und ich die Sprache auch einigermaßen beherrsche. Ansonsten klar, immerhin kann man da so viel (kennen)lernen,[z.b.die Kultur, Unterschiede/Gemeinsamkeiten zum Mutterland] entdecken[z.b.neue Vorlieben] und vor allem seine sprachlichen Kenntnisse verbessern.
    LG Sarah

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  2. Hallöchen :-)
    Habe ich noch nie und reizt mich auch ehrlich gesagt nicht unbedingt so!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  3. Habe ich noch nicht und reizen würde es mich auch nicht wirklich.
    Dankeschön für deinen interessanten Artikel.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Hallo,

    ich habe noch nicht im Ausland gearbeitet und es reizt mich auch nicht.

    LG
    SaBine

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  5. Hallo und guten Tag,

    Hm, habe eigentlich noch nie richtig darüber nachgedacht. Aber dann eher in ein Land mit englischer Sprache, denn spanisch müsste ich ganz neu erlernen, bei Englisch hätte ich wenigstens Grundkenntnisse.

    O.K. mittlerweile habe ich Mann und Familie und deshalb bleibe ich lieber hier.

    Aber als ich noch jung und ledig war....hätte ich es mir durchaus vorstellen können..gerne mit einer Freundin zusammen.

    LG..Karin...

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  6. Hallo,

    ich spreche nur Englisch und habe noch nie im Ausland gearbeitet. Ich könnte es mir vorstellen, wenn ich die Landessprache des jeweiligen Landes perfekt beherrsche.

    LG Tina

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  7. Guten Abend :)

    uii das ist mal ein interessanter Beitrag vielen lieben dank dafür :)

    Ich habe noch nie im Ausland gearbeitet und ich glaube ohne Familie oder Freunde könnte ich es mir auch nicht vorstellen. Würde mich dort sonst sehr einsam fühlen.

    Wünsch dir noch einen schönen Abend bzw. Nacht und liebe Grüße Michelle

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  8. Hey :)
    Danke fir deinen interessanten Beitrag.
    Ich habe leider noch nicht im Ausland gearbeitet. Mich würde es aber sehr reizen, da ich es liebe neue Sachen zu entdecken und herauszufinden und die anderen Kulturen und Sitten kennenzulernen. Aber auch wegen der Sprache würde ich es machen, gan einfach um neues zu lernen und die Menschen dort kennenzulernen.
    Liebe grüße Shuting :)

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  9. Hallo,
    Leider habe ich noch nie im Ausland gearbeitet, allerdings würde es mich wirklich reizen.
    Da sehr viele Freunde von mir ein Auslandsjahr mit work und travel gemacht haben und dort sehr viel erlebt haben.
    Alerdings wäre ich nicht gern 1 Jahr von Freunden und Fammilie entfernt.
    Lg
    Alena

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  10. Hallo,

    nein, das habe ich noch nicht gemacht und ehrlich gesagt würde ich das auch nicht wollen ;)

    LG

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  11. Hallo und vielen Dank für diesen interessanten Blogtour-Tag! Ich habe bereits im Ausland gearbeitet, drei Monate in Italien an der Uni, und es hat mir sehr viel gebracht, in persönlicher, in sprachlicher aber auch in beruflicher Hinsicht.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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